All­ge­mei­nes
Al­len Leis­tun­gen des Sach­verständi­gen so­wie al­len An­ge­bo­ten und Ver­ein­ba­run­gen, lie­gen un­se­re nach­ste­hen­den Geschäfts­be­din­gun­gen zu Grun­de. Ab­wei­chen­de oder ent­ge­gen­ste­hen­de Be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers wer­den nicht an­er­kannt, es sei denn, Sie wur­den aus­drück­lich schrift­lich bestätigt.

An­er­ken­nung, Gel­tungs­be­reich
Der Kun­de er­kennt durch sei­ne Auf­trags­er­tei­lung oder durch An­nah­me der Leis­tun­gen die­se Geschäfts­be­din­gung an. Sie gel­ten so­wohl für Fol­ge­aufträge als auch bei ständi­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen. Sie gel­ten so­wohl ge­genüber Ver­brau­chern als auch ge­genüber Un­ter­neh­mern. Ver­brau­cher ist je­de natürli­che Per­son, die ein Rechts­geschäft zu ei­nem Zweck ab­schlie­ßt, der we­der ih­rer ge­werb­li­chen, noch ih­rer selbstständi­gen, be­ruf­li­chen Tätig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. Un­ter­neh­mer ist ei­ne natürli­che oder ju­ris­ti­sche Per­son oder ei­ne rechtsfähi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft, die bei Ab­schluss ei­nes Rechts­geschäfts in Ausübung ih­rer ge­werb­li­chen oder selbstständi­gen, be­ruf­li­chen Tätig­keit han­delt.

Die­se Be­din­gun­gen gel­ten auch für münd­li­che An­ge­bo­te; sie er­lan­gen nur dann Gültig­keit, wenn sie von uns schrift­lich bestätigt wer­den.


Leis­tun­gen
Der Sach­verständi­ge wird sei­ne Leis­tun­gen ob­jek­tiv, neu­tral, wei­sungs­frei und ge­wis­sen­haft un­ter Be­ach­tung der zum Zeit­punkt der Auf­trags­an­nah­me be­ste­hen­den Vor­schrif­ten ausführen. Der Um­fang, der von dem Sach­verständi­gen zu er­brin­gen­den Leis­tung, wird bei Auf­trags­er­tei­lung schrift­lich fest­ge­legt.

Auf­trags­er­tei­lung
Die Auf­träge sind für die Sach­verständi­ge erst ver­bind­lich, wenn und so­weit Sie schrift­lich bestätigt wur­den. Schrift­li­cher Bestäti­gung bedürfen auch Ände­run­gen, Ergänzun­gen und münd­li­che Ne­ben­ab­re­den jeg­li­cher Art.

Durchführung des Auf­tra­ges
Der Auf­trag wird ent­spre­chend, den für ei­nen un­abhängi­gen Sach­verständi­gen gülti­gen Grundsätzen ob­jek­tiv, un­par­tei­isch, ge­wis­sen­haft, wei­sungs­frei und persönlich aus­geführt. Die Sach­verständi­ge wird den Auf­trag un­ter Berück­sich­ti­gung des ak­tu­el­len Stan­des von Wis­sen­schaft, Tech­nik und Er­fah­rung mit Sorg­falt ei­nes or­dent­li­chen Sach­verständi­gen, in dem Um­fang der mit dem Auf­trag­ge­ber ge­trof­fe­nen Leis­tungs­ver­ein­ba­rung, er­le­di­gen. Im Übri­gen ist der Sach­verständi­ge be­rech­tigt, zur Be­ar­bei­tung des Auf­tra­ges, die Orts­be­sich­ti­gung durch­zuführen so­wie auf Kos­ten des Auf­trag­ge­bers die not­wen­di­gen und übli­chen Sach­ver­halts­er­mitt­lun­gen in den öffent­li­chen Re­gis­tern und bei den zuständi­gen Behörden an­zu­stel­len. ist zur sach­gemäßen Er­le­di­gung des Auf­trags die Hin­zu­zie­hung wei­te­rer Sach­verständi­ger oder Son­der­fach­leu­te er­for­der­lich, muss der Sach­verständi­ge da­zu die vor­he­ri­ge Ein­wil­li­gung des Auf­trag­ge­bers ein­ho­len.

Mit­wir­kungs­pflich­ten des Auf­trag­ge­bers
Der Auf­trag­ge­ber hat al­le für die Ausführung des Auf­trags not­wen­di­gen Auskünf­te und Un­ter­la­gen ge­wis­sen­haft, vollständig und un­ent­gelt­lich so­wie recht­zei­tig der Sach­verständi­gen zur Verfügung zu stel­len. Der Auf­trag­ge­ber hat von sich aus auf al­le Vorgänge und Umstände, die für die Durchführung des Auf­trags von Be­deu­tung sein könn­ten, auf­merk­sam zu ma­chen.
Der Auf­trag­ge­ber teilt dem Auf­trag­neh­mer die Ihm be­kann­ten, nicht ein­ge­tra­ge­nen Las­ten und (z.B. begüns­ti­gen­de) Rech­te, Denk­mal­schutz, Woh­nungs- und Miet­bin­dun­gen, Über­bau­ten so­wie Bo­den­ver­un­rei­ni­gun­gen (z.B. Alt­las­ten bzw. Alt­las­ten­ver­dacht) mit.

Der Auf­trag­neh­mer geht bei der Im­mo­bi­li­en­be­wer­tung da­von aus, dass die nicht mit­ge­teil­ten, zu­vor ge­nann­ten Be­son­der­hei­ten des Grundstückes/der Im­mo­bi­lie nicht be­ste­hen und die vor­han­de­nen Bau­lich­kei­ten gemäß den vor­ge­leg­ten Plänen ge­neh­migt und er­rich­tet wur­den und sons­ti­gen An­la­gen so­wie Nut­zun­gen un­ter­stel­len soll.
Die vom Auf­trag­ge­ber nicht mit­ge­teil­ten, nicht of­fen­sicht­li­chen Baumängel und Bauschäden blei­ben bei der Wert­er­mitt­lung un­berück­sich­tigt.
Hin­sicht­lich der vor­ste­hend be­schrie­be­nen Umstände wer­den kei­ne wei­te­ren Nach­for­schun­gen und Un­ter­su­chun­gen an­ge­stellt.

Der Auf­trag­ge­ber bringt (so­weit möglich) ak­tu­el­le Ob­jekt­un­ter­la­gen bei:
Flur­kar­te/Ka­tas­ter­kar­te, ak­tu­el­len Grund­buch­aus­zug, Bau­zeich­nun­gen (Grund­ris­se und Schnitt), Bau­be­schrei­bun­gen, Flächen­be­rech­nung, Er­mitt­lung des/der um­bau­ten Rau­mes/Brut­to­ge­schoss­fläche, ak­tu­el­le Miet­verträge und Ne­ben­kos­ten­ab­rech­nun­gen.
Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich dem Auf­trag­neh­mer Zu­tritt zum Be­wer­tungs­ob­jekt zu gewähren. Die Ab­stim­mung und Or­ga­ni­sa­ti­on der Orts­be­sich­ti­gung mit den Mie­tern oder sons­ti­gen Nut­zungs­be­rech­tig­ten ob­liegt grundsätz­lich dem Auf­trag­ge­ber.

Fern­ab­satz­ver­trag mit Wi­der­rufs­klau­sel
Bei ei­nem Fern­ab­satz­ver­trag hat ein Ver­brau­cher das Recht sei­ne, auf Ab­schluss des Ver­tra­ges ge­rich­te­te, Wil­lens­erklärung in­ner­halb von zwei Wo­chen nach Ver­trags­ab­schluss zu wi­der­ru­fen. Der Wi­der­ruf muss kei­ne Be­gründung ent­hal­ten und ist in Text­form ge­genüber dem Sach­verständi­genbüro oder durch Rück­sen­dung der Leis­tung, so­fern tatsächlich möglich, zu erklären. Der Sach­verständi­ge ist nicht ver­pflich­tet, vor Ab­lauf, vor Erlöschen des Wi­der­rufs­rech­tes sei­ne ver­trag­lich, ge­schul­de­te Leis­tung zu er­brin­gen. 

Schwei­ge­pflicht
Der Sach­verständi­ge be­ach­tet die Ein­hal­tung der Schwei­ge­pflicht. Der Sach­verständi­ge trifft Vor­sor­ge dafür, dass we­der Gut­ach­ten noch sons­ti­ge  Tat­sa­chen und Un­ter­la­gen, die bei der Ausführung der Dienst­leis­tung be­kannt wer­den und die sich auf den Auf­trag­ge­ber und den Auf­trags­ge­gen­stand be­zie­hen, un­be­fugt of­fen­bart, aus­ge­nutzt oder wei­ter­ge­ge­ben wer­den.

Da­ten­schutz
Der Sach­verständi­ge ist be­rech­tigt, sämt­li­che Da­ten über den Auf­trag­ge­ber, die im Zu­sam­men­hang mit der Geschäfts­be­zie­hung ste­hen, zum Zwe­cke der Ver­trags­durchführung, un­ter Be­ach­tung der Vor­schrif­ten des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes elek­tro­nisch, zu spei­chern und zu ver­ar­bei­ten. Der Sach­verständi­ge kann von den schrift­li­chen Un­ter­la­gen, die dem Sach­verständi­gen zur Ein­sicht über­las­sen oder für die Auf­trags­durchführung über­ge­ben wur­den, Ab­lich­tun­gen für die Un­ter­la­gen ma­chen.

Ur­he­ber­recht, Co­py­right, Ge­heim­hal­tung
An den er­brach­ten Dienst­leis­tun­gen behält sich der Sach­verständi­ge die Ur­he­ber­rech­te aus­drück­lich vor. Bei Auf­trags­er­tei­lung wird der Um­fang der Leis­tun­gen von dem Sach­verständi­gen schrift­lich fest­ge­legt. Der Auf­trag­ge­ber darf das im Rah­men des Auf­trags den Sach­verständi­gen er­stell­te Gut­ach­ten bzw. die von dem Sach­verständi­gen er­brach­ten Leis­tun­gen mit al­len da­mit zu­sam­menhängen­den Ein­zel­hei­ten nur für den Zweck ver­wen­den, für den es bei Auf­trags­er­tei­lung ver­ein­bart wur­de.
Die Ver­wen­dung über den an­ge­ge­be­nen Zweck hin­aus, Ver­vielfälti­gung oder Veröffent­li­chung, gleich wel­cher Ar­te, auch von Auf­lis­tun­gen, Be­rech­nun­gen oder sons­ti­gen Ein­zel­hei­ten ist, au­ßer bei ge­setz­li­cher Aus­kunfts­pflicht, nur mit schrift­li­cher Ge­neh­mi­gung ge­stat­tet.

Zah­lungs­be­din­gun­gen
Die Höhe des Ho­no­rars, bzw. der Vergütung der Sach­verständi­gen Vergütung rich­tet sich nach der aus­drück­li­chen Ver­ein­ba­run­gen und wird im Auf­trag ge­re­gelt bzw. fest­ge­legt. An­sons­ten gilt die übli­che Vergütung gemäß § 632 BGB als ver­ein­bart.

Ne­ben­kos­ten und Aus­la­gen wer­den zusätz­lich zum Ho­no­rar (Grund­ho­no­rar) in Rech­nung ge­stellt. Die an­fal­len­den Gebühren für behörd­li­che Auskünf­te, Aus­kunft aus der Kauf­preis­samm­lung, zur Be­schaf­fung von Markt­da­ten, Er­werb der er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen usw. wer­den ge­son­dert nach­ge­wie­sen und be­rech­net.

Auf die Ho­no­ra­re und Ne­ben­kos­ten wird die Mehr­wert­steu­er in der ge­setz­lich gel­ten­den Höhe zusätz­lich in Rech­nung ge­stellt.

Das zu­ste­hen­de Ho­no­rar wird mit Be­en­di­gung des Auf­tra­ges fällig und ist um­ge­hend nach Vor­la­ge der Rech­nung, spätes­tens bis zu dem dar­in an­ge­ge­be­nen Ter­min oh­ne Ab­zug zur Zah­lung fällig. Es kann ver­trag­lich ver­ein­bart wer­den, dass ei­ne An­zah­lung bzw. ein Vor­schuss in Höhe von 20% bis 50% der ver­ein­bar­ten bzw. ab­seh­ba­ren Kos­ten zu leis­ten ist, so­bald die Be­sich­ti­gung des Ob­jekts statt­ge­fun­den hat

Meh­re­re Auf­trag­ge­ber sind dem Auf­trag­neh­mer als Ge­samt­schuld­ner zur Zah­lung der Vergütung nach die­ser Ver­ein­ba­rung ver­pflich­tet.

Leis­tungs­zeit Fris­ten
Leis­tungs­zei­ten und Fris­ten, die der Sach­verständi­ge an­ge­ge­ben hat, sind nur dann ver­bind­lich, wenn de­ren Ver­bind­lich­keit im Ver­trag aus­drück­lich schrift­lich ver­ein­bart ist. Ver­ein­bar­te, ver­bind­li­che Ter­mi­ne für die Er­brin­gung der Leis­tung des Sach­verständi­gen be­gin­nen mit Ver­trags­schluss, bei Ver­brau­cher mit Ab­lauf der Wi­der­rufs­frist nach § 355 BGB. Die Ein­hal­tung der ver­ein­bar­ten Ter­mi­ne setzt vor­aus, dass der Auf­trag­ge­ber, die zur Leis­tungs­er­brin­gung not­wen­di­gen Un­ter­la­gen und An­ga­ben recht­zei­tig vor­legt bzw. er­teilt. So­weit ei­ne Vor­aus­zah­lung ver­ein­bart wur­de oder Un­ter­la­gen des Auf­trag­ge­bers benötigt wer­den, be­ginnt der Lauf der Frist frühes­tens nach Ein­gang der Un­ter­la­gen bzw. Gut­schrift der Vor­aus­zah­lung.

Der Sach­verständi­ge haf­tet für Ver­zugs­schäden nur, wenn ihm Vor­satz oder gro­be Fahrlässig­keit zu Las­ten ge­legt wer­den kann.
Höhe­re Ge­walt und Er­eig­nis­se, die den Sach­verständi­gen oh­ne ei­ge­nes Ver­schul­den vorüber­ge­hend dar­an hin­dern (z.B. Wit­te­rungs­ein­flüsse, Ver­keh­rungsstörun­gen, Streik, Aus­sper­rung, Be­triebsstörun­gen, verzöger­te Selbst­be­lie­fe­rung, Krieg oder ho­heit­li­che An­ord­nun­gen), die Leis­tung in­ner­halb der ver­ein­bar­ten Frist zu er­brin­gen, be­rech­ti­gen ihn, die Leis­tungs­zeit um die Dau­er der Be­hin­de­run­gen zuzüglich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­zeit zu verlängern. Führen ent­spre­chen­de Störun­gen zu ei­ner Verlänge­rung der Leis­tungs­zeit von mehr als drei Mo­na­ten, kann der Auf­trag­ge­ber vom Ver­trag zurück­tre­ten. An­de­re Rück­tritts­rech­te blei­ben da­von un­berührt.
Der Auf­trag­ge­ber ist zur Ab­nah­me der Leis­tung ver­pflich­tet. Kommt der Auf­trag­ge­ber mit der Ab­nah­me in Ver­zug, so ist der Sach­verständi­ge be­rech­tigt, Er­satz des hier­aus ent­ste­hen­den Scha­des zu ver­lan­gen.

Kündi­gung
Der Auf­trag kann aus­schlie­ß­lich aus wich­ti­gem Grund gekündigt wer­den; das Recht zur or­dent­li­chen Kündi­gung gemäß § 649 Satz 1 BGB ist aus­ge­schlos­sen.

Ein wich­ti­ger Grund für ei­ne Kündi­gung liegt für den Auf­trag­ge­ber ins­be­son­de­re dann vor, wenn der Sach­verständi­ge nach vor­he­ri­ger frucht­lo­ser Ab­mah­nung sei­ne Sach­verständi­gen­pflich­ten grob ver­letzt. Für den Sach­verständi­gen liegt ein wich­ti­ger Grund für ei­ne Kündi­gung ins­be­son­de­re dann vor, wenn der Auf­trag­ge­ber ei­ne not­wen­di­ge Mit­wir­kung trotz Frist­set­zung mit Ab­leh­nungs­an­dro­hung wei­ter­hin ver­wei­gert, wenn sei­tens des Auf­trag­ge­bers ver­sucht wird, in un­zulässi­ger Wei­se auf den In­halt des Gut­ach­tens ein­zu­wir­ken so­wie wenn der Auf­trag­ge­ber in Vermögens­ver­fall oder in Schuld­ner­ver­zug gerät.
Ver­schlech­tern sich die Vermögens­verhält­nis­se des Auf­trag­ge­bers we­sent­lich oder löst er sein Un­ter­neh­men auf, ist der Sach­verständi­ge be­rech­tigt, sämt­li­che For­de­run­gen so­fort fällig zu stel­len, Wech­sel auf Kos­ten des Auf­trag­ge­bers zurück­zu­kau­fen und nur ge­gen Vor­aus­zah­lung oder Si­cher­heits­ge­stel­lung wei­ter zu leis­ten.
Bei Zah­lungs­ein­stel­lung oder Über­schul­dung des Auf­trag­ge­bers oder bei Be­an­tra­gung ei­nes In­sol­venz- oder Ver­gleichs­ver­fah­rens über sein Vermögen ist der Sach­verständi­ge be­rech­tigt, nach sei­ner Wahl ent­we­der die vor­ste­hen­den Rech­te gel­tend zu ma­chen oder gemäß den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten.
 
Wird der Ver­trag sei­tens des Auf­trag­ge­bers aus wich­ti­gem Grund gekündigt, so ste­hen dem Sach­verständi­gen die ver­ein­bar­ten Vergütun­gen nur für die bis zum Kündi­gungs­zeit­punkt er­brach­ten Teil­leis­tun­gen zu, dies auch nur dann, wenn die­se für den Auf­trag­ge­ber ver­wend­bar sind. Bei ei­ner Kündi­gung durch den Sach­verständi­gen ver­blei­ben die­sem die ver­ein­bar­ten Vergütungs­ansprüche. An­zu­rech­nen sind er­spar­te Auf­wen­dun­gen.
Die er­brach­ten Leis­tun­gen sind vollständig zu vergüten, auch wenn es sich da­bei um für den Auf­trag­ge­ber nicht ver­wert­ba­re Teil­leis­tun­gen han­delt.

Haf­tung
Für Schäden haf­tet der Sach­verständi­ge nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen nur, wenn ihm oder ei­nem sei­ner Erfüllungs­hil­fen ei­ne vorsätz­lich oder grob fahrlässi­ge Ver­let­zung von Pflich­ten nach­ge­wie­sen wer­den kann. Auch in die­sem Fall ist die Er­satz­pflicht des Sach­verständi­gen auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den be­grenzt. Für den Fall, dass der Sach­verständi­ge ei­ne Pflicht ver­letzt, aus der sich ty­pi­scher­wei­se Ge­fah­ren für Le­ben und Ge­sund­heit er­ge­ben und da­her ei­ne Haf­tung auch bei ein­fa­cher Fahrlässig­keit be­steht, ist de­ren Höhe auf ei­nen Be­trag von 100.000€ für Sach- und Vermögensschäden be­grenzt.
Die Ansprüche des Auf­trag­ge­bers set­zen vor­aus, dass die­ser sei­nen ge­schul­de­ten Mit­wir­kungs­pflich­ten ord­nungs­gemäß und recht­zei­tig nach­ge­kom­men ist. So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart, zählen hier­zu ins­be­son­de­re, in­des nicht ab­schlie­ßend, die vollständi­ge Über­las­sung der zu­ge­sag­ten Un­ter­la­gen und In­for­ma­tio­nen, die Zugäng­lich­ma­chung ei­nes zu be­sich­ti­gen­den Ob­jek­tes so­wie die Zah­lung ei­nes ver­ein­bar­ten Vor­schus­ses.

Schluss­be­stim­mun­gen
Erfüllungs­ort für sämt­li­che Ansprüche aus die­sem Ver­trag und Ge­richts­stand ist, wenn er mit ei­nem Un­ter­neh­mer ge­schlos­sen ist, der Sitz des Sach­verständi­gen. Im Übri­gen gilt bei sämt­li­chen Ansprüchen des Sach­verständi­gen ge­gen den Auf­trag­ge­ber des­sen Wohn­sitz als Ge­richts­stand. Soll­te ei­ne Be­stim­mung die­ser Geschäfts­be­din­gun­gen un­wirk­sam sein oder wer­den, so wird da­durch die Gültig­keit der übri­gen Be­stim­mun­gen nicht berührt. Un­wirk­sa­me Be­stim­mun­gen wer­den durch die ge­setz­li­che Re­ge­lung er­setzt.
Es gilt deut­sches Recht.
All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für Sach­verständi­gen­leis­tun­gen und Gut­ach­ten­er­stel­lung
AGB
All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für Mak­ler­leis­tun­gen

Un­se­re Mak­ler­cour­ta­ge

Es han­delt sich bei al­len Ob­jek­ten zu­nächst grundsätz­lich um für den Mie­ter oder Käu­fer pro­vi­si­ons­pflich­ti­ge An­ge­bo­te, so­fern nicht ein­deu­tig auf die "Pro­vi­si­ons­frei­heit" hin­ge­wie­sen wird. Es gel­ten un­se­re All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen. Die Wei­ter­ga­be die­ser An­ga­ben an Drit­te ist oh­ne un­ser Ein­verständ­nis un­ter­sagt. Im Fal­le der Wei­ter­ga­be an Drit­te haf­tet der Wei­ter­ge­ben­de für die Pro­vi­si­on in vol­ler Hö­he. Die Pro­vi­si­ons­pflicht ent­steht auch dann, wenn der Auf­trag­ge­ber und/oder der Emp­fän­ger Ex­po­ses, das Ob­jekt nicht al­lei­ne mie­tet oder er­wirbt, son­dern mit Drit­ten zu­sam­men, oder dass ein Drit­ter mie­tet oder er­wirbt, der mit dem Auf­trag­ge­ber ver­bun­den ist. Ist Ih­nen das Ob­jekt von an­de­rer Sei­te be­reits be­kannt, tei­len Sie uns in­ner­halb von zwei Ta­gen nach Ex­po­se­er­halt mit, seit wann und von wem, sonst gilt das Ob­jekt als von uns pro­vi­si­ons­pflich­tig nach­ge­wie­sen.

Dies ist ei­ne Kurz­in­for­ma­ti­on - ma­ß­geb­lich sind aus­schlie­ß­lich die ab­ge­schlos­se­nen Ver­trä­ge.

 

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

An­er­ken­nung
Der Kun­de er­kennt durch sei­ne Auf­trags­er­tei­lung oder durch Ver­wen­dung des vor­ste­hen­den An­ge­bo­tes un­se­re nach­ste­hen­den Geschäfts­be­din­gun­gen an. Als Ver­wen­dung des An­ge­bo­tes gilt zum Bei­spiel die Kon­takt­auf­nah­me we­gen des an­ge­bo­te­nen Ob­jek­tes mit uns oder Ei­gentümer.

 

§1

An­ge­bo­te und Mit­tei­lun­gen sind aus­schlie­ß­lich für den Emp­fän­ger be­stimmt und dür­fen Drit­ten nicht zugäng­lich ge­macht wer­den. Ei­ne Wei­ter­ga­be an Drit­te ist nur mit schrift­li­cher Ein­wil­li­gung des Mak­lers ge­stat­tet. Für al­le An­ge­bot gilt Auf­trag­ge­ber- Auf­trag­neh­mer­schutz als ver­ein­bart. Zu­wi­der­hand­lun­gen be­gründen ei­ne Scha­den­er­satz­pflicht in Hö­he der ortsübli­chen Käu­fer-/Ver­käu­fer- bzw. Mie­ter-/Ver­mie­ter­pro­vi­si­on. Der Mak­ler darf so­wohl für den Ver­käu­fer/Ver­mie­ter als auch für den Käu­fer/Mie­ter ent­gelt­lich tä­tig wer­den. Der Auf­trag­ge­ber / Ei­gentümmer wird ver­pflich­tet, vor Ab­schluss des be­ab­sich­tig­ten Kauf­ver­tra­ges oder Miet­ver­tra­ges den Na­men und die An­schrieft des vor­ge­se­he­nen Ver­trags­part­ners dem Mak­ler mit­zu­tei­len.

 

§2

Die in un­se­ren An­ge­bo­ten er­hal­te­nen An­ga­ben ba­sie­ren auf uns von Ei­gentümern bzw. Drit­ten er­teil­ten In­for­ma­tio­nen. Wir be­mü­hen uns, über Ob­jek­te und Ver­trags­part­ner mög­lichst vollständi­ge und rich­ti­ge An­ga­ben zu er­hal­ten; ei­ne Haf­tung für de­ren Rich­tig­keit und Vollständig­keit kön­nen wir aber nicht über­neh­men. Un­se­re nach­wei­se sind freiblei­bend. Zwi­schen­ver­kauf und -ver­mie­tung bzw. -ver­pach­tung sind vor­be­hal­ten. Haf­tungs­ansprüche ge­gen Amon-Im­mo­bi­li­en, wel­che sich auf Schä­den ma­te­ri­el­ler oder ide­el­ler Art be­zie­hen, die durch die Nut­zung oder Nicht­nut­zung der dar­ge­bo­te­nen In­for­ma­tio­nen bzw. durch die Nut­zung feh­ler­haf­ter und un­vollständi­ger In­for­ma­tio­nen ver­ur­sacht wur­den, sind grundsätz­lich aus­ge­schlos­sen, so­fern sei­tens des Au­tors kein nach­weis­lich vorsätz­li­ches oder grob fahrlässi­ges Ver­schul­den vor­liegt.

 

§3

Der Pro­vi­si­ons­an­spruch ent­steht auch, wenn der Ver­trag zu Be­din­gun­gen ab­ge­schlos­sen wird, die vom An­ge­bot ab­wei­chen, oder der an­ge­streb­te wirt­schaft­li­che Er­folg durch ei­nen Ver­trag über ein Ob­jekt des von uns nach­ge­wie­se­nen Ver­trags­part­ners er­reicht wird; schlie­ß­lich, wenn und so­weit im zeit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang in ei­nem ers­ten Ver­trag ver­trag­li­che Er­wei­te­run­gen und Ergänzun­gen zu­stan­de kom­men. Der Pro­vi­si­ons­an­spruch ent­steht z.B. auch bei Kauf statt Mie­te und um­ge­kehrt, Erb­bau­recht statt Kauf, wie auch beim Er­werb im We­ge der Zwangs­ver­stei­ge­rung.

 

§4

Der An­spruch auf Pro­vi­si­on bleibt be­ste­hen, wenn zu­stan­de ge­kom­me­ne Ver­trag auf­grund auflösen­der Be­din­gun­gen er­lischt. Das Glei­che gilt, wenn der Ver­trag auf­grund ei­nes Rück­tritt­vor­be­hal­tes des Auf­trag­ge­bers auf­gelöst oder aus an­de­ren in sei­nen Per­son lie­gen­den Grün­den rück­gän­gig ge­macht bzw. nicht er­füllt wird. Wird der Ver­trag er­folg­reich an­ge­foch­ten, so ist der­je­ni­ge Ver­trags­part­ner, der den An­fech­tungs­grund ge­setzt hat, zum Scha­den­er­satz ver­pflich­tet. Un­se­re Mak­ler­pro­vi­si­on ist mit Un­ter­zeich­nung des no­ta­ri­el­len Kauf­ver­tra­ges ver­dient und zur Zah­lung fäl­lig. Die Pro­vi­si­on ist in den Prei­sen un­se­rer An­ge­bo­te nicht er­hal­ten. Falls nicht an­ders ver­ein­bart ist oder im An­ge­bot nicht ge­son­dert er­wähnt, gilt die fol­gen­de ge­setz­li­che Mak­ler­gebühr. Die Pro­vi­si­on wird ggf. auch auf die im No­tar­ver­trag­auf­geführ­ten Ein­rich­tungs­ge­genstände fäl­lig.

 

§5

Die üb­lich Mak­ler­pro­vi­si­on be­trägt:

 

Be­bau­ter Grund­be­sitz 3,57% inkl. 19% MwSt.
Ei­gen­tums­woh­nun­gen 3,57% inkl. 19% MwSt.
Un­be­bau­ter Grund­be­sitz 3,57% inkl. 19% MwSt.
An­la­ge- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en je­der Art 3,57% inkl. 19% MwSt.
Ver­mie­tung von Wohnräum­en 2,38 Mo­nats­net­to­mie­ten inkl. 19% MwSt.
Ver­mie­tung von Ge­wer­beräum­en 2,38 Mo­nats­net­to­mie­ten inkl. 19% MwSt.

 

Die Pro­vi­si­ons­be­rech­nung für Nach­weis oder Ver­mitt­lung er­folgt un­abhängig da­von auf Grund der im An­ge­bot fest­ge­leg­ten Hö­he. Wir ha­ben auch dann An­spruch auf ei­ne Pro­vi­si­on, wenn in­fol­ge un­se­rer Ver­mitt­lung oder auf­grund un­se­res Nach­wei­ses zu­nächst ei­ne An-/Ver­mie­te­ung oder Pacht des Ob­jek­tes er­folgt und erst zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt der Kauf der Im­mo­bi­lie zu­stan­de kommt. Die für die An-/Ver­mie­tung oder Pacht ge­zahl­te Pro­vi­si­on wird in die­sem Fall an­ge­rech­net. 

  

§6

Der In­ter­es­sent kann sich nur dann dar­auf be­ru­fen, ein an­ge­bo­te­nes Ob­jekt be­reits ge­kannt zu ha­ben, wenn er dem Mak­ler dies in­ner­halb von zwei Ta­gen nach Zu­gang des An­ge­bo­tes schrift­lich mit­teilt und dem Mak­ler gleich­zei­tig be­kannt gibt, wo­her er die Kennt­nis des Ob­jekts er­langt hat, an­dern­falls gilt der Nach­weis des Ob­jek­tes als von uns er­folgt. Der Kun­de er­kennt so­mit un­se­re wei­te­re Tätig­keit in die­ser An­ge­le­gen­heit als ei­ne für den Ab­schluss­fall ursächli­che Tätig­keit an.

§7

Im Rah­men der Be­stim­mun­gen des Da­ten­schutz­ge­set­zes ist es dem zwei­ten Mak­ler un­ter­sagt, die über­mit­tel­ten Ob­jekt- und/oder Kun­den­da­ten auf Da­tenträgern zu spei­chern oder sonst in ir­gend­ei­ner Form lang­fris­tig fest­zu­hal­ten. Spätes­tens nach der Be­en­di­gung ei­nes Ge­mein­schafts­geschäftes sind al­le Kun­den- und/oder ob­jekt­re­le­van­ten Da­ten und/oder Auf­zeich­nun­gen zu ver­nich­ten.

 

§8

Die­se Be­din­gun­gen gel­ten auch für münd­li­che An­ge­bo­te; sie er­lan­gen nur dann Gültig­keit, wenn sie von uns schrift­lich be­stä­tigt wer­den.

 

§9

Hin­weis zu den ver­link­ten Sei­ten:

Mit Ur­teil vom 12. Mai 1998 hat das Land­ge­richt Ham­burg ent­schie­den, dass man durch die Aus­brin­gung ei­nes Links die In­hal­te der ge­link­ten Sei­te ggf. mit zu ver­ant­wor­ten hat. Dies kann - so das LG - nur da­durch ver­hin­dert wer­den, dass man sich aus­drück­lich von die­sen In­hal­ten dis­tan­ziert. Auf die­sen Sei­ten sind links zu an­de­ren Sei­ten im In­ter­net ge­legt. Für all die­se Links gilt: das wir kei­ner­lei Ein­fluss auf die Ge­stal­tung und die In­hal­te der ge­link­ten Sei­ten ha­ben. Wir dis­tan­zie­ren uns hier­mit aus­drück­lich von al­len In­hal­ten al­ler ge­link­ten Sei­ten auf/von die­sem Sys­tem. Die­se Er­klä­rung gilt für al­le auf die­sem Sys­tem aus­ge­brach­ten Links und für al­le In­hal­te der Sei­ten, zu de­nen die Ban­ner und Links füh­ren. Wir über­neh­men kei­ne Ga­ran­tie für die Rich­tig­keit der Aus­sa­gen und für die Glaub­haf­tig­keit even­tu­ell ge­nann­ter Fir­men und An­ge­bo­te!

Nach­dem das LG Ber­lin ei­ne Kenn­zeich­nung al­ler Links ver­langt - soll­ten sie auf Wer­bung füh­ren, kenn­zeich­nen wir hier­mit al­le Links auf un­se­rer In­ter­net­sei­te als "An­zei­ge" - sie kön­nen auf Wer­bung füh­ren! Dies bit­ten wir zu be­ach­ten.

 

§10

Im­pres­sum und all­ge­mei­ne Hin­wei­se zu un­se­rem In­ter­net­auf­tritt nach §6 und §7 Te­le­dienst­ge­setz.


Sämt­li­che Tex­te, Gra­fi­ken und Fo­tos sind ur­he­ber­recht­lich ge­schützt. Die Ver­vielfälti­gung von In­for­ma­tio­nen oder Da­ten, ins­be­son­de­re die Ver­wen­dung von Tex­ten, Text­tei­len oder Bild­ma­te­ri­al be­darf un­se­rer aus­drück­li­chen und schrift­li­chen vor­he­ri­gen Ein­wil­li­gung und ist zusätz­lich zu ho­no­rie­ren.